3D-Drucker Kurs an der VHS Braunschweig

Geeeetech Prusa i3
Geeeetech Prusa i3

Wer gern einen eigenen 3D-Drucker bauen möchte, aber nicht über die notwendige Erfahrung verfügt, kann sich helfen lassen.
Anfang Januar 2016 startet als Bildungsurlaub ein fünftägiger Kurs an der Volkshochschule Braunschweig.
Jeder Teilnehmer baut unter Anleitung seinen eigenen Drucker. Zum Einsatz kommt ein Geeeetech Prusa-i3 Bausatz. Die Kosten für Bausatz und Kurs liegen zusammen bei 505€.

Bei Fragen kann direkt mit dem Kursleiter Holger Lembke, lembke@gmail.com Kontakt aufnehmen.

Der Geeeetech verfügt über ein Acryl-Chassis und eine beheiztes Druckbett. Erfahrungsgemäß muss man bei so günstigen Bausätzen etwas mehr frickeln, aber dazu bietet der Kurs bestimmt Gelegenheit.
Die Kosten des Geeetech liegen unter dem eines Lernspielzeugs wie LEGO Mindstorms. Auch recht perfekt laufende Drucker wie mein Prusa I3 Hephostos kommen gleich mit 500€ daher, als Bausatz und ohne Heizbett!
Wenn man allerdings einen perfekten, wartungsarmen 3D-Drucker sucht, sollte man zum Ultimaker 2+ ab 2000€ greifen.

3D Druck in Braunschweig

Thomas 3D Druck Hub in Braunschweig
Thomas 3D Druck Hub in Braunschweig

Wo kann man in Braunschweig 3D Drucke anfertigen?

Hackerspace Stratum 0

Stratum 0 an der Hamburger Straße verfügt über einen LulzBot. Dieser verfügt über einen recht großen Bauraum von 30 cm und kann ABS und PLA drucken. Entweder eigenes Filament (3mm) mitbringen oder in die Filamentkasse einzahlen. Es ist eine Einweisung in die Bedienung des Druckers erforderlich. Stratum 0 ist ein gemeinnütziger Verein.
https://stratum0.org/wiki/Hauptseite

Protohaus

Neben einer kompletten Holzwerkstatt, Lasercutter und mehr verfügt das Protohaus am Rebenring über mehrere 3D-Drucker. Ua. 2x Ultimaker 2 und einen Form 1 Resin Drucker. Die Drucker werden nach Zeit abgerechnet. Das Filament ist inklusiv. Eine Einweisung muss vorher besucht werden.
Das Protohaus ist eine gemeinnützige GmbH. Bei Mitgliedschaft verringern sich die Gerätekosten.
http://www.protohaus.org/

Bei Protohaus und Stratum 0 führt man den Druck nach Einweisung selber aus.
Für Jemanden der mit dem Gedanken spielt sich einen eigenen 3D-Drucker zuzulegen, empfehle ich sich vorab Rat zu holen und das Thema 3D-Druck mal in der Praxis anzutesten.

3D Hubs

Das ist ein Verbund kommerzieller und privater 3D Drucker – weltweit.
Verwaltung und Abrechnung erfolgt über 3D Hubs. Man sich sich einfach einen Anbieter aussuchen der den Druck übernimmt. Nach dem man sein Modell hoch geladen hat, wird der Preis berechnet.
In Braunschweig sind mehrere Drucker registriert.

Auch meiner:

https://www.3dhubs.com/hanover/hubs/bs-3d-printing

www.3dhubs.com

 

 

Bibliotheken – Reiches Angebot für Maker

Bibliotheken bieten reiche Auswahl an Maker Literatur

Das reiche Angebot auf dem Buchmarkt für typische Maker-Themen wie Raspberry Pi, Arduino und 3D-Druck hat auch schon lange die öffentlichen Bibliotheken erreicht. Ein Besuch oder eine Onlinerecherche sollte sich mindestens bei den größeren Bibliotheken lohnen.
Auch das Angebot zu diversen Programmiersprachen kann sich sehen lassen. Außer Bücher stehen auch diverse Videotrainings von Video2Brain und Galileo Computing zur Verfügung.

Beispielweise liefert die Stadtbibliothek Braunschweig folgende Treffermengen (Stand 05/2015) :

Thema Medienanzahl
Arduino 34
Raspberry Pi 56
3D Druck 13
LEGO Mindstorms 9
Diverse Video Trainings > 200

 

Bei den Zeitschriften sieht es allerdings recht öde aus.
Es gibt zwar diverse Computermagazine, die gefühlt seit Jahrzehnten unverändert im Bestand sind. Diese sind mit Ausnahme der CT inhaltlich sehr redundant.
Auf der Hardwareseite ist oft bei Elektor und ELV Schluss. Beide haben auch zum großen Teil die Vermarktung eigener Produkte zum Inhalt. Magazine zum Thema Raspberry Pi, Android und 3D-Druck sucht man meist vergeblich.
Internationale Zeitschriften wie das Make Magazine, Popular Science, How it works gibt es ebenso wenig wie nichtdeutsche Elektronikmagazine.
Auch der Maker Ableger der CT, die CT Make:, ehemals CT Hardware Hacks hat es noch nicht in die Bibliotheken geschafft.
Dafür finden sich Wüstenrot, Kleinnager und Trödler Magazine. Der Zeitschriftenbestand wirkt  auf mich bei technischen Publikationen wie ein 15 Jahre alter Schnappschuss, wenn ich Ausnahmen wie das Linux Magazin mal außen vor lasse.

3D Drucker Filament aus Braunschweig

Momentan verdrucken wir eine Spule pro Woche. Um so schöner das es auch einen Lieferanten für Filament aus Braunschweig gibt – DasFilament.de.
Der Preis ist mit 15€ pro 800g pro Spule PLA recht günstig. Der Querschnitt liegt konstant zwischen 1,75 und 1,77 mm und ist damit um vieles besser als das Filament unseres alten Lieferanten.
2,85 mm Material ist auch im Angebot. Für Vieldrucker könnte auch die B-Ware für 10€ je 800g Spule interessant sein.
Momentan drucken wir rotes PLA. Im ausgedruckten Zustand sieht es fast wie Keramik aus.

Mit folgenden Werten drucken wir das PLA aus Braunschweig:

Drucker: Prusa I3 Hephestos
Extruder Temperatur: 220 Grad
Heizbett: 45 Grad bei 3M Blue Tape, 55 Grad auf Glas und Haarspay
Bei Glas nehmen wird meistens noch ein Raft von 5mm um ein Warping zu verhindern.

http://www.dasfilament.de

PLA Rot

IMAG1090 (Medium)