Makeblock Airblock – Modulare Drohne mit Schwächen

Makeblock Airblock
Makeblock Airblock

Ich habe bereits mehrere Robotik und CNC Systeme von Makeblock erfolgreich im Einsatz, so dass auch der Erwerb der Drohne mir logisch erschien.
Das Besondere an der Drohne ist ihr modularer Aufbau und die Möglichkeit der Programmierung.
Sie ist daher mehr Lernspielzeug als Fluggeräte.

Der modulare Aufbau wird durch Magnetverbindungen realisiert. Die Propeller docken an die Zentraleinheit, welche die Steuerung und den Akku enthält, an. Bei einem Aufprall zerlegen sich die Komponenten.

Der interessanteste Aspekt an Airblock ist die Möglichkeit das Geräte nicht nur als Flugdrohne, sondern auch als Hovercraft auf Wasser oder Boden einzusetzen.

Abrupte Höhenunterschiede wie Türschwellen schafft sie allerdings nicht.

Im Flugmodus muss man unbedingt die Schutzgitter weglassen, sonst ist die Drohne nicht steuerbar.

Die Steuerung der Drohne erfolgt über Smartphone oder Tablet per Bluetooth. Die Bluetooth Verbindung schränkt dann auch die Reichweite auf ca. 10 m ein.

Im Lieferumfang sind 2 Akkus und je 2 Ersatzrotoren.
Sehr positiv: Alle Bauteile lassen sich als Ersatzteil erwerben.

Der Modulare Ansatz ist aber meiner Meinung nach nicht ganz zu Ende gedacht, da man für den Betrieb der Modelle ja doch wieder alle Antriebseinheiten braucht. Schöner wäre natürlich eine Drohne mit variabler Anzahl an Rotoren.

Eine Möglichkeit die Rotoren mit anderen Makeblock Baukästen zu kombinieren besteht (bisher noch) nicht.

Interessant ist der Ansatz die Drohne in der App programmieren zu können. Dafür empfiehlt sich die Verwendung eines Tablets.

Makeblock Airblock

Nach meinen praktischen Erfahrungen liegen die Schwächen in der  Steuerbarkeit der Drohne. Sie entwickelt aus dem Leerlauf heraus sehr viel Power. Man kann sie im unteren Leistungsbereich sehr schlecht regeln. Für den Hersteller bietet sich aber die Möglichkeit das sehr einfach zu korrigieren. Es müsste nur die App oder die Firmware überarbeitet werden. Die Firmware ist übrigens über die App updatebar.
Des Weiteren ist mir unverständlich, weshalb der Hersteller die Neigungssensoren des Smartphones nicht zu Steuerung einsetzt. Die Steuerung wäre damit viel komfortabler.

Im Allgemeinen ist die Drohne recht gut bewertet. Ich selber empfinde die Drohne als schwer zu steuern.
Hier sollte der Hersteller nachverbessern.