Neuer Aldi PC im November – Medion Akoya P5320

Neuer Aldi PC – gut und preiswert

Ab 12. November steht der neue Aldi PC beim Discounter.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen:

  • I5-6400 Skylake-Prozessor
  • 8 GB RAM
  • NVIDIA GeForce GTX 750 Ti
  • 128 GB SSD
  • 2 TB Festplatte
  • Windows 10 Home

Für 600€ ist der PC ein gutes Angebot. Ein vergleichbares System selber konfiguriert kostet mindestens 700€.
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Aldi PC´s lassen sich meistens sehr schlecht erweitern..

Der Medion Akoya P5320 bietet wenigstens einige Möglichkeiten:
Ein RAM Slot ist noch frei und eine SATA Festplatte oder SSD kann nachgerüstet werden. Weitere SATA oder Stromanschlüsse fehlen.
Eine leistungsfähigere Grafikkarte läßt sich ohne Austausch des 350 Watt Netzteiles nicht nachrüsten.

Die verbaute Grafikkarte der 100€ Klasse ermöglicht aber auch schon etliche Spiele in geringerer Detailstufe zu spielen.

Auf den Bildern des Mainboards ist auch kein freier PCI Steckplatz zu sehen. Also kann keine weitere Karte verbaut werden. Das ist schon etwas übel.

Fazit: Ein gutes gutes und preiswertes Gerät, wenn die vorhandene Grafikkarte ausreicht und man keine Erweiterungskarten nachrüsten möchte.

 

Aldi PC November
Aldi PC November 2015

Nachtrag am 11.11.2015:
Es ist wohl doch ein PCIe 2.0 x1 Steckplatz auf dem Mainboard frei.
Es bleibt aber bei der Empfehlung nur zu kaufen, wenn man keine Aufrüstung plant.

Aldi PC Medion Akoya P5105D – Licht und Schatten

Akoya P5105D – Er hätte so gut sein können

Der Aldi PC vom 28.05. ist auf den ersten Blick kein schlechtes Gerät.
Ein Core-I5, 8 GB RAM, eine 1 TB Festplatte mit SSD-Cache bilden eine solide Basis.

Aber auch dieser PC hat die fast Aldi-typische Unausgewogenheit vom Rechen- und Grafikleistung. In der angebotenen Konfiguration ist er als Bürorechner überdimensioniert und als Gaming PC  überhaupt nicht zu gebrauchen. Die prozessorinterne Grafik ist zum Spielen völlig unzureichend.
Da liegt also der Gedanke nahe, dem mit einer zusätzlichen Grafikkarte beizukommen.

Der Testartikel in der Computerbild hat auch diesen Tipp parat.
Der Test war wohl nicht so tief schürfend. Das Aldi-Netzteil bietet gar keine Möglichkeit eine leistungsfähige Grafikkarte anzuschließen. Die Anschlüsse fehlen schlicht. Auch macht der Artikel keine Angaben darüber, ob die Leistung des Netzteils für eine Grafikkarte der GTX-Klasse noch reichen würde. Vermutlich nicht.
Wie man es auch dreht, für eine leistungsfähige Grafikkarte wäre der Tausch des Netzteils (30 bis 50€) von Nöten.
Das verbaute Lenovo-Mainboard hat aber nur einen 14-poligen Anschluss. Das passt an kein gängiges Netzteil. Dafür ist dann wieder ein ATX Stromadapter 24 Pin zu 14 Pin Mainboard erforderlich. Kostenpunkt ca. 10€ und nicht gerade an jeder Ecke zu bekommen.

Ist man gewillt etwas Arbeit, 60€ für das Netzteil und 200€ für eine GTX960 zu investieren, dann bekommt man einen recht spieletauglichen Rechner.
Wir liegen dann bei 760€. Das kosten auch vergleichbare Komponenten bei einem Händler.

Was für den Aldi PC spricht:

  • 3 Jahre Garantie
  • Maus und Tastatur inklusive
  • Ein freier RAM-Sockel, 2 freie 2,5″ Schächte
  • hohe Prozessorleistung

Fazit:
Für den Büroeinsatz unterfordert und zum Spielen umständlich aufzurüsten.

Es bleibt zu hoffen das Medion in Zukunft den Unfug mit dem Netzteil sein lässt.

 

Medion Akoya P5105D