Schleifrolle für Tischbohrmaschine aus dem 3D-Drucker

Ständerbohrmaschine Schleifadapter
Ständerbohrmaschine Schleifadapter

In dem Artikel geht es um den Einsatz eines Schleifkörpers aus dem 3D-Drucker in einer Tischbohrmaschine. Wir können damit kostengünstiges Schleifband statt teurer Schleifhülsen verwenden.
Ausgangsprojekt war mein Adapter für die Schleifrollen des Bosch Schleifers PRR 250.
Geringe Anpassungen in der Konstruktion ermöglichen die Verwendung preisgünstiger Endlos Schleifrollen. In meinem Fall habe ich auf Schleifleinen mit 93mm Breite verwendet.

Um keinen Stress mit Lochsägen zu haben stammt auch dieser Adapter aus dem 3D-Drucker.
Anpassungen an Höhe und Durchmesser sind daher ein Kinderspiel.

Die Schleifleinen werden in den Schlitz eingeführt und beidseitig mit einer Schraube fixiert.
Zum Massenausgleich befindet sich gegenüber ein Loch wo bei Bedarf ebenfalls eine Schraube eingedreht werden kann.
Der minimale Durchmesser des Schleifkörpers dürfte so bei 38mm liegen. Darunter ist kein Platz mehr für die Schlitze zur Befestigung des Schleifmaterials.

Der weitere Materialaufwand beschränkt sich auf ein typisches 8mm Kugellager (Inliner), M8 Gewindestange und Muttern.
Die Kosten liegen inkl. des 3D-Drucks s unter 3€ je Adapter.
Ohne Gegenlager würde ich vom Einsatz in der Tischbohrmaschine abraten.
Wenn man auf die Lager keine Rücksicht nehmen muss, kann man natürlich auch einen alten Akkuschrauber/Bohrmaschine verwenden. Eine Tischbohrmaschine wäre aber die erste Wahl.

Die Betriebskosten sind recht gering, da wir bei einer 50mm Walze ca. 30 Schleifhülsen aus einer 5m Rolle gewinnen können. Wenn wir für die Rolle 12€ ansetzen liegen wir bei 40Cent pro Hülse.
Die Schleifhülsen der Oszillatorschleifmaschinen von Scheppach, Triton und Co werden gern für 6€ das Stück! angeboten.

Schleif Adapter Tischbohrmaschine



Das Ganze ist natürlich nicht so professionell wie eine stationäre Spindelschleifmaschine, ich sehe aber folgende Vorteile:

.
Geringe Anpassungen in der Konstruktion ermöglichen die Verwendung preisgünstiger Endlos Schleifrollen. In meinem Fall habe ich auf Schleifleinen mit 93mm Breite gesetzt.

Um keinen Stress mit Lochsägen zu haben stammt auch dieser Adapter aus dem 3D-Drucker.
Anpassungen an Höhe und Durchmesser sind daher ein Kinderspiel.

Die Schleifleinen werden in den Schlitz eingeführt und beidseitig mit einer Schraube fixiert.
Zum Massenausgleich befindet sich gegenüber ein Loch wo bei Bedarf ebenfalls eine Schraube eingedreht werden kann.
Der minimale Durchmesser des Schleifkörpers dürfte so bei 38mm liegen. Darunter ist kein Platz mehr für die Schlitze zur Befestigung des Schleifmaterials.

Der weitere Materialaufwand beschränkt sich auf ein typisches 8mm Kugellager (Inliner), M8 Gewindestange und Muttern.
Die Kosten liegen inkl. des 3D-Drucks s unter 3€ je Adapter.
Ohne Gegenlager würde ich vom Einsatz in der Tischbohrmaschine abraten.
Wenn man auf die Lager keine Rücksicht nehmen muss, kann man natürlich auch einen alten Akkuschrauber/Bohrmaschine verwenden. Eine Tischbohrmaschine wäre aber die erste Wahl.

Die Betriebskosten sind recht gering, da wir bei einer 50mm Walze ca. 30 Schleifhülsen aus einer 5m Rolle gewinnen können. Wenn wir für die Rolle 12€ ansetzen liegen wir bei 40Cent pro Hülse.
Die Schleifhülsen der Oszillatorschleifmaschinen von Scheppach, Triton und Co werden gern für 6€ das Stück! angeboten.

Das Ganze ist natürlich nicht so professionell wie eine stationäre Spindelschleifmaschine, ich sehe aber folgende Vorteile:

  • Die Anschaffung einer Schleifmaschine entfällt sofern man bereits über eine stationäre Bohrmaschine verfügt. Diese ist unter Umständen robuster, vielseitiger einsetzbar und günstiger.
  • Oberhalb von ca. 40mm ist ein beliebiger Durchmesser möglich.
  • Es steht an breites Spektrum an Schleifbreiten und Körnungen zu Verfügung.
  • Das Schleifmaterial ist um Faktor 15 günstiger.
  • Der Aufbau ist simple und bis auf den Kunststoffkörper nicht kaputt zu bekommen.
  • Der Arbeitsaufwand ist dank des 3D-Druckers minimal.
  • Der 3D-Drucker bekommt mal wieder was zu tun.

Bei dem Druck müssen wir nicht mit Material geizen. Diese Wände sollten 3 Perimeter (1,2mm) und die Füllung 20% betragen. Bei mir war PLA vollkommen ausreichend. Wer es schafft den Schleifkörper im Betrieb über 50°C zu bringen, sollte ABS oder PETG verwenden. Die Höhe und im geringen Maß auch der Durchmesser des Schleifkörpers können im Slicer einfach angepasst werden. Ansonsten ist das Modell aber so einfach das man es leicht nachkonstruieren kann.

Bei Verschleiß oder Beschädigung den Schleifkörper rechtzeitig austauschen und für Augenschutz sorgen.
Wer dem Kunststoff misstraut kann natürlich auch den Schleifkörper aus Holz per Drechselbank oder Lochkreissäge herstellen.

Hier zu meinen Modellen bei Thingiverse.

Afiliate Link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.