fischertechnik Designer – Wo gehst Du hin?

fischertechnik designer
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Was wird aus dem fischertechnik Designer?

Lego hat den Digital Designer, fischertechnik den fischertechnik Designer. Beide dienen dazu Modelle des  jeweiligen Herstellers am Bildschirm zu konstruieren. Ideal für den Austausch untereinander und für Veröffentlichungen. Leider ist der fischertechnik Designer nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Selbst so zentrale Bauelemente wie der seit 2009 existierende TX Controller haben bisher kein Eingang in die Bibliothek gefunden. Immerhin ist der zur gleichen Zeit erschienene Encodermotor enthalten. Warum aber die Befestigungsschraube als einzelnes Element dargestellt wird ist mir ein Rätsel. Der stolze Preis von 116€ (bei LPE) mag dann auch nicht dazu beigetragen haben dieses nützliche Tool in die Breite zu tragen. LPE hatte bisher den Alleinvertrieb.  Zu allem Unglück hat LPE noch ein Insolvenzverfahren am Hals. Momentan kann man die Software nicht erwerben.

Der Designer ist keine fischertechnik Entwicklung, sondern eine Eigenentwicklung von 3dprofi.de .

Da fischertechnik vom Absatz seiner Bausteinen und Baukästen lebt, sollte auch der Hersteller ein vitales Interesse an einem öffentlich verfügbarem Konstruktionstool haben. Das derzeitige Preis/Leistungsverhältnis ist keine Kaufempfehlung.  Es muss nicht wie bei LEGO kostenlos sein, aber so, das sich die Hauptzielgruppe der Baukästen den Designer leisten kann. Also Qualität hoch, Preis runter, Stückzahl hoch.

Fazit:

  • nützlich bis notwendig (Publikation)
  • keine aktuellen Bauteilbibliotheken
  • teuer

 

3 Antworten auf „fischertechnik Designer – Wo gehst Du hin?“

  1. Ich finde das Tool für Schulen und Institutionen, welche damit arbeiten nicht nur sehr sinnvoll, sondern ein absolutes Muss. Darum habe ich für die Schulen, die damit arbeiten, jeweils Schullizenzen erworben – damit ist es für die Schüler, die damit konstruieren tatsächlich gratis (an der Schule).
    Für den Umgang im Kinderzimmer um ein wenig damit rum zu spielen wirkt es tatsächlich ein bisschen teuer – wenn man bedenkt, was für ein hochwertiges CAD-Tool sich dahinter verbirgt, ist der Preis angemessen, bzw. eher günstig.
    Der Ferrari ist ja auch zu teuer für’s Kinderzimmer, aber tatsächlich nicht in erster Linie hierfür gamacht 😉

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