Ohne HTML zur eigenen Webseite

Der Buchtitel macht erst mal neugierig. Webseiten ohne HTML das kann nur ein Webbaukasten eines Providers oder WordPress sein. In diesem Fall ist es WordPress.
Das Buch richtet sich an Anfänger in Sachen Homepagegestaltung. Vorab kann man sagen dass sich tatsächlich mit WordPress Webseiten ohne HTML Kenntnisse aufbauen lassen.
Zu Beginn geht es erst mal um Fragen wie: Wofür brauche ich einen Webauftritt? Was ist der Unterschied zwischen einem Blog und einer Website? Warum sollte ich Inhalt und Design trennen?
Es werden dann die unterschiedlichen Methoden einer WordPress Installation erläutert. Kostenlos mit einer Site auf wordpress.com zu beginnen, steht sinnvollerweise an erster Stelle. Inzwischen findet man dort auch eine deutsche Installationsroutine vor.

Wer eine eigene Internetadresse oder die zahlreichen WordPress Hilfsprogramme (Plug-Ins) nutzen möchte, kommt um eine eigene Installation nicht Drumherum. Die meisten Web Hoster bieten WordPress als einfache Installation an.
Vorab sollte man sich Gedanken um den Namen der Site machen. Auch wenn im Buch nicht darauf hingewiesen wird, sind hier rechtlichen Aspekt zu beachten.
Jede WordPress Installation braucht auch eine SQL-Datenbank. Das 99Cent Angebot des Providers hat diese meistens nicht.
Neben der automatischen WordPress Installation bei Provider wird auch die manuelle Installation beschrieben. Es soll auch noch Anbieter ohne WordPress geben.
Neben den im Buch beschriebenen Methoden gibt es auch die Möglichkeit WordPress für Testzwecke lokal auf dem PC zu betreiben. Dazu bedient man sich des Werkzeugs XAMPP.
In WordPress selber findet man sich schnell zurecht. Das Erstellen von Seiten oder Artikel ist fix erledigt. Auch das Aussehen des ganzen Webauftrittes lässt sich mit Themes schnell ändern.
Weitere wichtige Themen sind Keywords und Suchmaschineneinstellungen, das Einbinden von Fotos und Videos und die Verwaltung von Kommentaren.
Plug-Ins sind in dem Buch nur kurz angerissen. Mit diesem Thema kann man etliche Bücher füllen.
Nutzer die WordPress nicht als Blog sondern als klassische Website nutzen wollen, bekommen auch das vermittelt.
Gut das das Thema Abmahnungen und die Nutzung von Text- und Bildquellen nicht vergessen wurden.
Wer tiefer in das Thema WordPress einsteigen möchte, dem stehen unzählige Bücher und Internetquellen zur Verfügung. Wenn man dann auf den Geschmack gekommen ist, kann man sich vielleicht doch ein paar HTML Kenntnisse aneignen.
Ich selber betreibe mehrere WordPress Blogs. Wenn man schnell und effizient eine Website oder einen Blog einrichten möchte, ist WordPress das richtige Tool.

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