Hannahs 25 Raspberry Pi Server


Ich bin von Hannas Raspberry Pi Server angenehm überrascht. Wie der Name suggeriert stehen wirklich die Serveranwendungen des Pi im Vordergrund. Es geht schnell zur Sache, ohne zu kompliziert zu werden. Leichte Vorkenntnisse sind von Vorteil.
Mir stand die PDF-Version aus der Bibo zu Verfügung. Das hatte den Vorteil das ich mir die Konsolenbefehle einfach rauskopieren konnte.

Der Inhalt:

  1. SFTP-Server
  2. X-Server
  3. VNC-Server
  4. Samba-Server
  5. Webserver
  6. Fotoserver
  7. Wiki-Server
  8. Cloud-Server
  9. Mail-Server
  10. Print-Server
  11. WebDAV-Server
  12. Webcam-Server
  13. Download-Server
  14. Minecraft-Spieleserver
  15. FreeCiv-Spieleserver
  16. DLNA-Server
  17. Spielestreaming-Server
  18. Chat-Server
  19. CalDav-/CardDav-Server
  20. WLAN-Zugangspunkt
  21. Firewall
  22. Backup-Server
  23. FHEM-Server
  24. Synergy-Server
  25. arkOS

Raspberry Pi Geek 01 2015

In der Dezember/Januar Ausgabe vom Raspberry Pi Geek Magazin geht es unter anderem um:

  • Alte Fernseher ans WEB. – Der Pi als Mediacenter mit XBMC.
  • Sehen im Dunklen. – Der Einsatz der NoIR Kamera mit zusätzlichem Infrarotfilter.
  • Schneller Clon. – Das HummingBird Board aus Israel.
  • Warten auf den Bus. – I2C Grundlagen
  • Krawall. – Mit ShairPort als Apple Airplay Alternative.

Wir bauen einen 3D-Drucker – Prusa I2 Hephestos

Wir haben uns aus folgenden Gründen für einen Prusa I3 Hephestos entschieden:

  • ansprechendes Design für ein Gerät ohne Gehäuse
  • ausführliche WEB-Dokumentation in Spanisch, Englisch, Deutsch
  • Hard- und Software Open Source
  • viele Teile sind selber druckbar
  • mit 500€ günstiger Preis

Bestellung:
Wir haben Lieferanten in Wien und Madrid gefunden. Der günstige Preis und der kostenlose Versand gab für Madrid den Zuschlag. Die Zahlung erfolgte per PayPal. Der Versand ist inkl.Tracking. Die Lieferung nach Braunschweig dauerte 3 Tage.
Diverses Filament für 20€ je kg und ein PCB Heatbed (15€) haben wir gleich mitbestellt.

>>> Hier geht es zum Anbieter <<<
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Aufbau:
Der Drucker wurde in einer stabilen Verpackung geliefert. In diversen Schachteln waren die Bauteile nach Baufortschritt geordnet.
Der Aufbau hat ca. 15h gedauert. Zwei Drittel entfallen auf die Mechanik, ein Drittel auf die Elektrik, Verkabelung und Justierung.
Der gesamte Drucker wurde nach der beiliegenden spanischen Anleitung aufgebaut. Deren Illustrationen waren so anschaulich, dass wir nur ein paar Längenmaße dem Text entnehmen mussten. Alternativ gibt es auch im RepRap Forum eine gute deutsche Anleitung. Diese sollte man unbedingt für die Kalibrierung der Motoren heranziehen.
Die Kunststoffteile bitte nicht auf Biegung beanspruchen. Wir mussten uns einen Endstopp neu ausdrucken lassen. Notfalls die Öffnungen mit einer Feile nachbessern.
Die Motorenkabel hatten eine andere Farbkodierung. Als Orientierung kann man die aber schwarze Masseleitung nehmen. Die stimmte.
Die Verkabelung nimmt einige Zeit in Anspruch. Die Kabel müssen so fixiert werden, das sie nicht in die beweglichen Teile kommen.
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Inbetriebnahme:
Der Arduino läuft schon bei einer USB-Verbindung. Ebenso das LCD Display.
Die Motorplatine erst mit den 12 Volt vom Netzteil.
Zum Funktionstest nutzt man man die Software Pronterface mit 115er Datenrate. Die Extruderheizung und die Schrittmotoren lassen sich damit ansteuern. Die Stromaufnahme der Motoren sollte geprüft werden. Siehe deutschen Wiki zum Hephestos. Ebenso ist dort die Kalibrierung der Achsen erklärt.

Ergebnis:
Unser Hephestos lief auf Anhieb. Die Genauigkeit ist ohne weiteres Tuning 0,1mm und besser.
Wir kommen derzeit ohne beheizte Grundplatte aus. Einfaches Malerkrepp reicht.
Daher reicht auch das beiliegende 100 Watt Netzteil. Der Energiebedarf ist also nicht sehr hoch.
Der Drucker arbeitet so zuverlässig, das wir ihn auch nachts laufen lassen.
Die Geräuschentwicklung ist recht gering. Im gleichen Raum schlafen kann man natürlich nicht.

Tipps:

    • Zur Vibrationsdämmung zwei alte Mausepads unter den Drucker packen.
    • Den Z Endschalter festkleben.
    • Die Cura Profile aus dem WEB verwenden. Diese funktionieren perfekt. Dort die maximale Z- Höhe auf 180mm anpassen. Den G-End-Code bearbeiten, damit das Filament im Extruder bleibt. Der Extruder neigt von der Bauart sonst zu Verstopfung.

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Der Prusa sieht gerade in der roten Farbvariante etwas nach fischertechnik aus. Er ist aber ausreichend stabil, recht leise und vibrationsarm.
Der Rasperry Pi hängt in einem selbstgedruckten Gehäuse auf der Rückseite.


Erweiterungen:

  • Beheizte Grundplatte. Derzeit nicht notwendig.
  • Druckverwaltung und Überwachung im LAN/WLAN/Internet über Browser. Wir verwenden dafür ein Raspberry Pi B+ mit WLAN Stick. Auf dem Pi läuft Octoprint. Sobald die Kamera aus China eingetroffen ist, können wir den Druck auch aus der Ferne sehen.

Technische Daten des Prusa I3 Hephestos:

Preis ab 500€ (Bausatz)
Gewicht 10 kg
Auflösung max. 60 Mikrometer
Druckbereich 215 x 210 x 180 mm
Druckgeschwindigkeit 40-60 (max. 100) mm/s
Elektronik
  • Arduino Mega 2560
  • Ramps 1.4
  • LCD-Display
  • Netzteil 100 Watt
Firmware Marlin
Slicer Software Cura empfohlen
Extruder 0,4-mm-Düse
Filament 1,75-mm
Abmessungen 460 x 370 x 510 mm

Um die Verkabelung zu ordnen, habe ich diesen Kabelhalter entworfen.

Prusa I3 Hephestos cable holder

 

 WEB-Links zum Prusa I3 Hephestos
Deutsches Wiki  http://reprap.org/wiki/Prusa_i3_Hephestos/de
Anbieterseite  http://www.bq.com/de/produkte/prusa-hephestos.html
Cura Konfiguration https://static-bqreaders.s3.amazonaws.com/file/Prusa/Perfil_Extrusion_Cura.zip
Firmware auf Github https://github.com/bq/Marlin/tree/v1.3.1_hephestos
Die Bauteile auf Thingivers http://www.thingiverse.com/thing:371842
Verdrahtungsplan  http://reprap.org/wiki/RAMPS_1.4
Heizbett  http://reprap.org/wiki/PCB_Heatbed
PC ATX Netzteil für Heizbett  http://reprap.org/wiki/PCPowerSupply/de
Umbau ATX Netzteil http://reprap.org/wiki/Choosing_a_Power_Supply_for_your_RepRap…

Raspberry Pi für Einsteiger – video2Brain

Im Zuge eines Probeabos bei video2Brain stellte sich die Frage:
Was kann ich in einer Testwoche anschauen?

Meine Wahl fiel auf die beiden Raspberry Pi Kurse und ich habe es nicht bereut.
Auf einem Bildschirm lief das Video, auf dem anderen in der Konsole der Pi.
Die Installationen und Projekte gingen schnell und fehlerfrei von der Hand. Einzig der Pi nötigte einem zu Pausen, wenn größere Softwareupdates nötig waren.

Hier sind die wichtigsten Inhalte:

  • Der Raspberry Pi im Überblick
  • Ein Betriebssystem auf dem Raspberry Pi installieren
  • IP-Adresse herausfinden und sich mit dem Raspberry Pi verbinden
  • Den Raspberry Pi ins W-LAN bringen
  • Apache und MySQL installieren
  • Fotos und Videos mit dem Raspberry Pi aufnehmen
  • Sprachsteuerung mit dem Raspberry Pi
  • Eine einfache GPIO-Schaltung stecken

 

Der Kurs versetzt einem schnell in die Lage mit dem Pi zu arbeiten.

Den kompletten Kursinhalt könnt Ihr hier nachlesen.

Den Kurs gibt es nicht als DVD, sondern nur im Abo oder als Download.